Die Feuchwiesen am Hachinger Bach

Nur in Taufkirchen begleiten den Hachinger Bach zum Teil noch die als hochwertig eingestuften Feuchtwiesen. In diesem Bereich von über 19 Hektar befinden sich Feucht -und Naßwiesen unterschiedlicher Nässestufen und Nährstoffversorgung, sowie Seggenbestände und Hochstaudenfluren feuchter und nasser Standorte. Diese weisen einen bemerkenswerten Reichtum an Pflanzen -und Tierarten auf.

Aufgrund des aktuellen Vorkommens des Randring-Perlmuttfalters (Proglossiana eunomia), das nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand singulär für den gesamten Landkreis ist, ist das Gebiet von überregionaler Bedeutung für den Naturschutz. Entscheidend für das Überleben des Falters ist das Vorhandensein des Wiesenknöterichs (Polygonum bistorta). Dieser ist die bevorzugte Saugpflanze des Falters, dient als Eiablageplatz, Futter für die Raupen und Rückzugsmöglichkeit im Winter. Bei regelmäßiger Mahd der Knöterichbestände, wie sie früher teilweise in diesem Gebiet durchgeführt wurde, verschwindet der Wiesenknöterich allmählich. Deshalb wird nun die Pflege der Wiesen schrittweise so gestaltet, dass die Entwicklung des Gebiets im Sinne des Naturschutzes sichergestellt ist. Gleichzeitig soll aber auch ein naturnaher Erholungsraum für die Bevölkerung erhalten werden, der im Ballungsraum München von unschätzbarem Wert ist.

Die Feuchtwiesen am Hachinger Bach zwischen Feuerwehr und dem Ortsteil Potzham, große Wiesenfläche mit blühendem rosa Wiesenknöterich und vereinzelten Büschen
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Der Wiesenknöterich am Hachinger Bach, seltene Pflanzenart mit rosafarbenen Blüten, etwa 50 Zentimeter hoch
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die Schmetterlingsart "Der Randringpermuttfalter", seltene Art, die in den Feuchtwiesen am Hachinger Bach noch vorkommt, er besitzt hellbraune/orangerote Flügel mit einem schwarzen Mosaikmuster und ist etwa 3-4 Zentimeter groß
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